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da Deitschn Sproch.

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Erklert, warum truu durchgehnd de Anredeform „du" vawendd und warum im Unternehmen da grammatikalische Genus statt Genda-Schreibweisn gnutzt wird. Der Artikl erklert den Unterschied zwischn Genus und Sexus und de Hoidung vo truu zua Glaichbehandlung.

Anredeform „du" bei truu

Als modans Unternehmen mit am speziellm Vertriabskonzept in dem de Kundn voll eingebundn san und mit irer Empfählung an wichtigm Beitrag leistn, sehn mir uns in alln Berreichn vom Unternehmen als a starke Community. Wie in Vereanen, Verbindungen oda andern Gruppn vo Leit, de sichs sehr nah steahn üblicherweise, unterstreictn mir mit da „du" Form unsern Teamspirit und machn daher aa koan Unterschied zwischn Kundn, Partan, Innendienst, Produktion oda Service. Für uns san alle Leit glaich und daher steaht aa da Mensch im Vordergrund. Jeder zöhlt und trogts bei unsare Vision z'untastützn. De Vision vo truu is a bessas Lebn mit perfektm Wassa, in seiner ursprünglichstn Form, für jeda auf dem Planeta vafügbar, ökologisch, nachhåltig, truu.

truu vawendt an Genus und verhindert domit de Irreführung durch Gendern

In da deitschn Sproch gibts a natürlichs Gschlechcht (Sexus) und a grammatikalischs Gschlechcht (Genus). Beads wird vo feministischn Linguischtinnen gean verwechslt, um ned z'sogn: wild durchananda gworfn. Dabei kinna aa sprachwissnschaftliche Lain, wenn iara Blick ned ideologisch getrübt is, an Unterschied leicht erkennan. Eats nämlich gibts drei Genusformn (maskulin, feminin, neutrum), aba nur zwei biologische Gschlechhta (männlich und weibl). Zweitns wird s'Genus aa für Objekte ohn jede erkennbare Parallele zum natürlichn Gschlechcht vawendt: da Herd, de Strassa oda s'Buach. Aa dass da Busen maskulin, de Eichel feminin und s'Gliad neutrum san, beruaht ganz offensichtlich ned auf irgendwelchne biologischn Hintergrund. Ähnlich verholt sichs z. B. mit da Leser oda da Kund. Während da Genus übergschlechtlich vawendt wird (da Gast, da Mensch, de Pesoo, de Waisen, s'Kind, s'Individuum), stellt da Sexus a weidata Aufsplichterung in männlich und weibl dar.

Mir habns do mit ebba z'tuan, wos ma in da Sprachwissnschaft "Homonymie" nennt. Homonyme san gleichlautende Wirta, de aba unterschiedliche Sach moanan. A "Flügel" kann zua beispuils da Teil vo am Vogel sein, da Teil vo ana Fussballmannschaft oda a Klavia. Manchmål san diese Hononyme ned so leicht ausananda z'haldn, und da kommts denn z'Missverständnis wie in da feministischn Sprachwissnschaft. "Kundn" kann nämlich aa zweialeai bedeutn: "Leit, de einkaufn" genauso wie "Männa, de einkaufn". Indem Sprachkritika*innen behauptn, mit "Kundn" seian nur Männa gmoant, erzeugn sie an Eindruck, Fraua würdn spraachlich unterdrückt. Sie richtn sichs ned danach, wos Leit moanan, wenn's ebba sogn, sondern danach, wos sie ihna unterstelln, wos sie moanan: "Sie redn ja nur vo dene Männan! Uns Fraua lossn Sie mål wieda unter an Tisch falln!"

Aba des is aa so nervtötend wie falsch.

Aa sorgd da Artikl im Singular mit dem grammatikalischn Gschlechcht für an Unterschied zwischn da (froahn) Kund und dem Kundn sowie da Leiter und dem Leiter…

Aus ebn dene grad erklärtn Grund san 99 Lehrerinnen und a Lehra zsamma hundert Lehra: Es wird nämlich da grammatikalische Obabegriff vawendt, sobalds a aa irgendwie gmischte Gruppe bestaht. Ohn anan solchn Obabegriff, der für beide Gschlechhta gültig is, würdn sichs bestimmte Sachverhalten aa übahaupt ned formuliern lassn (etwa "Jeder dritte Unterneahmer in Deitschland is a Frau." oda "Mir kennan ned amål s'Gschlechcht vom Verdächtige.") A "Tag" mit sine 24 Stund bestaht aus Tag und Nacht, genau so wie "da Kund" männlich oda weibl sein kann - unabhängig vo seim grammatikalischn Gschlechcht. Ähnlich verholt sichs mit "de Katz": De weibl Form steaht als Obabegriff sowohl für s'weibl Viah als aa für s'männliche, des mir, wenn mir's genauer spezifizieran möchtn, als "da Kater" bezeichnan (so wie "da Kund", wenn weibl, zu "de Kundin" wird). Z'behauptn mit "da Kund" seian nur Männa gmoant, alloa weil "da" drvor steaht, is grammatikalisch ungefähr so durchdacht wie's de Argumentation is, mit "de Kundn" seian offa nur Fraua gmoant, weil "de" drvor steaht. In Wirklichkeit drückt natürlich kana vo dena beiden Artikl an Sexus aus: "de" bezieht sichs auf de Pluralform, "da" auf an Genus. Erst durch de konsequente Doppelbenennung in da feministischn Sproch "de Kundn und Kundinnen" wird da Sexismus in de Sproch einführt, wo a vohea durch an gschlechtsunabhängign Obabegriff ned vorhandn war.

Im Übrigns kann a männlicher Mitarbeit öffa mal "de Vertretung" für an Koleg sein.

Mir bei truu kennan an Unterschied zwischn Genus und Sexus und setzn Obabegriffe daher gemäß vom Genus ei. Mir behandln Männa und Frauan glaichermassn mit Respekt sowie als glaichwertige Parta vom onsern Team. Lohn und Gahltsdiffeenzen sowie Aufstiegschancn orientiera sich am Verantwoatungsbereich, sowie an da Leischtung und Fähigkeit vo Mitarbeitn und ned am Gschlechcht. Wenn jeda jedn so behandlt wie a selbst gern behandlt wern möcht habm mir aa weiterhin a perfekts Mitananda. Denn nur domit untersti̲itzn mir de Emanzipation – ned aba mit umständlichm Genda-Sprech-und-Schreib-Stül.

It's good.
to be truu.
Stand 04.09.2026 · Version 1
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